Ihr müsst nicht alles wissen – Nur wissen, wer es weiß: Teamkognition & effiziente Zusammenarbeit

Manche Teams arbeiten fast wortlos zusammen. Wie ein eingespieltes OP-Team, das sich mitten im Eingriff die Instrumente zureicht, ohne dass jemand fragen muss. Oder wie eine Jazz-Band, in der jede Musikerin genau weiß, wann sie den nächsten Einsatz übernimmt. Von außen wirkt das wie Chemie. Wie eine Gruppe, die einfach zueinander passt.
Diese Art der Zusammenarbeit wird auch als Teamkognition bezeichnet oder noch genauer als Shared Mental Models.
Klare Prozesse und klare Rollen sind die sichtbare Seite guter Zusammenarbeit. Genauso wichtig ist die Seite, die selten einen Namen bekommt: das gemeinsame Verständnis im Kopf aller Beteiligten.
Change-Kommunikation beginnt vor dem ersten Intranet-Beitrag

Grundlagen guter Change-Kommunikation sind unabhängig von der Art der Veränderung und beginnen vor dem ersten Intranet Post. Denn bevor wir über Botschaften, Formate und Kommunikationskanäle sprechen, müssen wir zuerst die Veränderung und die betroffenen Menschen wirklich verstehen.
New Work ist Good Work

Obstkörbe, flexible Arbeitszeiten, schicke Co-Working-Spaces. Dort landen wir als erstes, wenn wir über New Work sprechen. Doch dieser Wandel der modernen Arbeitswelt ist eigentlich viel mehr als nur eine coole Arbeitsumgebung und mehr Flexibilität. New Work ist im Kern „Good Work“. Damit man nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern echte Motivation findet, lohnt sich ein Blick auf die Erkenntnisse der Arbeits- und Organisationspsychologie (A&O). Deren Forschung beschäftigt sich damit was Menschen bei der Arbeit antreibt, was sie hemmt und unter welchen Bedingungen sie ihr volles Potenzial entfalten.